Kapillarwirkung in der Wand

Die Kapillarität ist eine Folgeerscheinung der Kräfte zwischen den Molekülen einer Flüssigkeit und denen einer Gefäßwand. Tritt zwischen Flüssigkeit und Wand eine Adhäsion auf, die größer ist als die Kohäsion in der Flüssigkeit selber, sprich benetzt die Flüssigkeit die Wand, z. B. Wasser fettfreies Glas, so steigt die Flüssigkeit an der Wandung hoch, wodurch eine möglichst große Fläche benetzt wird.

In einer engen Röhre (Kapillare) steht sie höher als in einem weiten Rohr. Eine nicht benetzende Flüssigkeit, in der die Kohäsion größer ist als die Adhäsion der Wand (z.B. Quecksilber in einer Glasröhre), steht tiefer.

Durch dieses Naturgesetz steigt auch in den winzigen Kapillaren in Mauerwerk und Gestein nach oben.

Das folgende Schülervideo erklärt dies anschaulich. Genau so steigt das Wasser in Ihrer nassen Wand nach oben.

Biophysik: Wie Bäume Wasser saugen

Wie in der Natur das Wasser in Bäumen nach oben steigt, so ist es auch in Ihrer Wand. Die FAZ erklärt, wie der Kapillareffekt in der Natur funktioniert.

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